Zwei Schnuller. Kein Zucker. Nur doppelt süß.


„Zwei Schnuller. Kein Zucker.
Nur doppelt süß.“ 
aus der Serie
Kinderweisheiten & Alltagszauber

 

Es sind diese Tage,
an denen alles gleichzeitig passiert.

Zu wenig Schlaf.
Zu viele Gedanken.
Und dieses ständige Dazwischen:
für ein Kind da sein
und sich selbst irgendwo nicht verlieren.

Eine Mama erzählte mir von ihrer Tochter.
Wie sie sich nicht mit einem Schnuller zufriedengab.
Zwei mussten es sein.
Manchmal drei.

Und während sie davon sprach,
war da so viel zwischen den Zeilen:
Müdigkeit.
Liebe.
Ein leises Schmunzeln.

Ich sehe das Kind vor mir.
Wie es ganz bei sich ist.

Ich sehe die Mutter.
Wie sie hinschaut –
zwischen Staunen und Erschöpfung.

Und während dieses Bild entsteht,
passiert noch etwas anderes:

Es verbindet.

Ihre Geschichte mit meiner Wahrnehmung.
Ihr Alltag mit meiner künstlerischen Sprache.

Und plötzlich wird daraus mehr
als nur ein Moment.

Ein leiser Spiegel.

Denn dieses Kind verhandelt nicht.
Es erklärt sich nicht.
Es spürt einfach, was es braucht –
und nimmt es sich.

Und vielleicht berührt uns genau das so sehr.
Weil es uns erinnert.

Nicht laut.
Sondern still.

Daran,
wie es sich anfühlt,
uns selbst wieder zu vertrauen.

Zwischen Müdigkeit und Nähe
entsteht etwas Weiches.

Etwas Echtes.

Etwas, das bleibt.

Entspannt sein ist meine Superkraft.

„Zwei im Mund und keiner weint,
weil doppelt süß einfach vereint.
Kein Zucker drin, doch ziemlich fein –
so muss das Leben mit Schnuller sein.“

Von Herz zu Herz
🫶💛🫶

 

Sanfte Reflexionsimpulse

Für einen Moment innehalten:
Wann habe ich zuletzt gespürt, was ich wirklich brauche – ohne es zu hinterfragen?

Im Alltag:
Wo zeigt mir mein Kind, was ihm guttut – und was davon erkenne ich auch in mir?

Zum Mitnehmen:
Was würde sich verändern, wenn ich mir erlaube, diesem inneren Gefühl wieder mehr zu vertrauen?