Wer schön sein will – muss lachen!

 

„Wer schön sein will – muss lachen!“ 
aus der Serie
Kinderweisheiten & Alltagszauber

 

Manchmal erreichen mich Botschaften,
die sofort etwas in Bewegung bringen.

So leise.
Und doch klar.

Letztes Jahr schrieb mir eine Mutter auf Instagram von ihrer Tochter.

Ein Mädchen steht mit Freundinnen in der Verkleidungsecke.
Zwischen Stoffen, Rollen, Möglichkeiten.

Sie schaut sich im Spiegel an.
Ganz bei sich.

Und sagt dann,
mit Ernst und Leichtigkeit zugleich:

„Wer schön sein will – muss lachen!“

Ganz selbstverständlich.
Ohne Zögern.

Und in diesem Satz
öffnet sich ein Bild.

Nicht von Verkleidung.
Nicht von äußeren Formen.

Sondern von etwas,
das von innen kommt.

Ein Strahlen,
das nicht gemacht wird.

Sondern entsteht,
wenn etwas in uns lebendig ist.

Aus diesem Moment heraus ist mein Bild entstanden.

Nicht als Abbildung dieser einen Szene,
sondern als Verdichtung dessen, was darin liegt.

Denn Schönheit ist nicht gebunden
an eine bestimmte Person,
ein Gesicht
oder eine Rolle.

Sie ist frei.

Sie zeigt sich dort,
wo etwas in uns in Bewegung ist.

Wo etwas leicht wird.
Offen.
Lebendig.

So habe ich ein anderes Bild gewählt:

Ein lachendes Mädchen und einen dunkelhäutigen Jungen mit Narrenkappe.
Beide uns direkt zugewandt.
Unmittelbar.
Uninszeniert.
Einfach da.

Nicht als Spiegelmoment –
sondern als Gegenüber.

Und vielleicht ist es genau das,
was dieser Satz in sich trägt:

Dass Schönheit nicht entsteht,
weil wir etwas darstellen.

Sondern weil etwas in uns nach außen strahlt.


Von Herz zu Herz
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Sanfte Reflexionsimpulse

Für einen Moment innehalten:
Wann habe ich mich zuletzt schön gefühlt, ohne darüber nachzudenken?

Im Alltag:
Wo erlebe ich, dass mein Kind sich zeigt, ohne sich zu vergleichen oder zu bewerten?

Zum Mitnehmen:
Was würde sich verändern, wenn ich Schönheit weniger im Außen suche – und mehr als etwas verstehe, das in mir beginnt zu leuchten?