Dieses Bild zeigt meinen erstgeborenen Sohn.
Im Original war er ein kleiner, lächelnder Weihnachtswichtel.
Für dieses Werk habe ich die Szene erweitert –
um warmen Kakao, Plätzchen
und diese besondere Ruhe,
die manche Wintermomente in sich tragen.
Und während das Bild entstand,
wurde daraus mehr als eine Erinnerung.
Ich sehe meinen Sohn
So klein.
So offen.
So selbstverständlich in seinem Sein.
Und gleichzeitig spüre ich,
wie viel im Kleinen beginnt.
Nicht laut.
Nicht spektakulär.
Sondern dort,
wo etwas behütet werden darf.
Ein Blick.
Wärme.
Geborgenheit.
Das Gefühl, willkommen zu sein.
Vielleicht berührt uns das so tief,
weil wir ahnen,
wie sehr jedes Leben genau daraus wächst.
Aus Momenten,
in denen nichts geleistet werden muss.
In denen das Zarte bleiben darf,
ohne sich schützen zu müssen.
Und vielleicht ist genau darin
etwas Größeres verborgen.
Dass Frieden nicht erst irgendwo in der Welt beginnt.
Sondern dort,
wo wir dem Verletzlichen mit Achtsamkeit begegnen.
Dem Kleinen.
Dem Sanften.
Dem Lebendigen.
Und für einen Augenblick
scheint alles ganz still.
Fast so,
als würde genau dort
etwas Wurzel schlagen,
das weit über diesen Moment hinausreicht.
Von Herz zu Herz
Sanfte Reflexionsimpulse
Für einen Moment innehalten:
Wo in meinem Leben begegnet mir gerade etwas Zartes, das Schutz und Aufmerksamkeit braucht?
Im Alltag:
Wann erleben Kinder, dass sie einfach sein dürfen – ohne leisten oder funktionieren zu müssen?
Zum Mitnehmen:
Was wäre heute ein kleiner Moment, in dem ich bewusst etwas Sanftes nähre statt zu übergehen?







