„Papa, Du bist der Erste Hilfe Koffer –
und Mama ist die beste Medizin“
aus der Serie
„Kinderweisheiten & Alltagszauber“
Es gibt diese Sätze,
die sich tief ins Herz eingraben,
weil sie mehr sind als Worte.
Ein kleiner Junge – drei Jahre alt –
sagte genau das vor vielen Jahren zu seinen Eltern:
„Papa, Du bist der Erste Hilfe Koffer –
und Mama ist die beste Medizin“.
Ganz selbstverständlich.
Ohne zu überlegen.
Das erzeugte in mir ein Bild.
Nicht nur von Vater und Mutter.
Sondern von etwas,
das dazwischen liegt.
Ich sehe den Vater,
der da ist, wenn er gebraucht wird.
Haltend.
Klar.
Präsent.
Und die Mutter.
Nah.
Weich.
Tröstend.
Wie etwas, das wirkt,
ohne dass man es erklären muss.
Und da ist dieser kleine Junge,
der beides spürt.
Der keinen Unterschied macht
zwischen stark und weich.
Zwischen halten und heilen.
Sondern einfach benennt,
was ihm gut tut zu heilen.
Und während ich diesen Satz höre,
wird etwas still.
Weil er etwas berührt,
das wir alle kennen.
Dieses tiefe Bedürfnis,
getragen zu sein,
wenn etwas ins Wanken gerät.
Aufgefangen zu werden,
ohne viel erklären zu müssen.
Und vielleicht liegt genau darin
seine Kraft.
Nicht im Erklären.
Sondern im Spüren.
Von Herz zu Herz
Sanfte Reflexionsimpulse
Für einen Moment innehalten:
Wann habe ich mich zuletzt wirklich getragen gefühlt?
Im Alltag:
Wo erlebe ich – mit meinem Kind oder anderen – solche Momente von stillem Aufgefangenwerden?
Zum Mitnehmen:
Was wäre heute ein kleiner Moment, in dem ich genau das geben oder annehmen kann – ohne viele Worte?




