„Verborgene Kraft: Die Blüte der Wechseljahre“ aus der Serie „Wechseljahre“
Das Kunstwerk im Überblick
Im Zentrum dieses Werkes sitzt eine Frau in aufrechter,
gesammelter Haltung.
Ihre Beine sind überkreuzt,
ihr Körper ist ruhig und klar ausgerichtet.
Die Arme führen nach oben vor ihr Gesicht,
die Hände gefaltet –
wie eine sich öffnende Lotus-Blüte.
Ihr Gesicht bleibt verborgen.
Nicht als Entzug,
sondern als Rückkehr.
Der Blick richtet sich nicht nach außen,
sondern nach innen.
Hinter ihr entfaltet sich eine weit ausladende,
helle Orchideen-Blüte.
Feine, verzweigte Linien durchziehen sie –
lebendig, pulsierend, fast wie ein inneres Geflecht.
Unterhalb ihres Körpers öffnet sich ein intensives,
rotes Zentrum.
Eine Form, die an Ursprung erinnert.
An Körper.
An Tiefe.
So entsteht ein kraftvolles Spannungsfeld:
zwischen Aufrichtung und Hingabe,
zwischen Sammlung und Öffnung,
zwischen dem Sichtbaren und dem,
was sich entzieht.
80 cm x 120cm ⎮ Acryl auf Leinwand ⎮
Rot-Silber Schattenfugenrahmen
Verborgene Kraft
Diese Frau zeigt sich nicht.
Und gerade darin liegt ihre Präsenz.
Ihr Gesicht bleibt verborgen,
ihre Hände schließen sich vor ihr wie eine Blüte,
die sich nicht nach außen öffnet –
sondern nach innen.
Sie richtet sich auf.
Nicht, um gesehen zu werden.
Sondern um sich selbst zu begegnen.
Die Bewegung dieses Bildes geht nicht nach außen.
Sie zieht sich zurück –
in eine Tiefe,
die nicht sofort zugänglich ist.
Unter ihr öffnet sich ein Raum,
der an Ursprung erinnert.
Körperlich.
Roh.
Unverstellt.
Nicht als Symbol,
sondern als Erfahrungsebene.
Hier liegt nichts Abstraktes.
Hier liegt Leben.
In seiner ursprünglichen Form.
Vielleicht ist genau das die verborgene Kraft:
Dass sich etwas öffnet,
ohne sichtbar zu werden.
Dass Wandlung nicht immer Ausdruck braucht,
sondern Raum.
Die Wechseljahre erscheinen in diesem Bild nicht als Verlust.
Sondern als Bewegung nach innen.
Als ein Prozess,
in dem sich das Äußere zurücknimmt
und das Innere deutlicher wird.
Nicht leiser –
sondern wahrer.
Kennst Du Deinen Weg?
Vielleicht ist dieses Werk auch eine Frage.
Keine, die beantwortet werden muss.
Sondern eine,
die bleibt.
„Kennst du deinen Weg,
oder treibst du nur dahin?
Suchst du eine Richtung,
fragst dich:
Wo gehör ich hin?“
Die Frau im Bild gibt darauf keine Antwort.
Sie richtet sich aus –
nicht an der Welt,
sondern an sich selbst.
„Hör auf dein Herz,
es ruft dich schon so lang.“
Die Stille, die sie hält,
ist keine Leere.
Sie ist ein Raum,
in dem etwas hörbar wird,
das im Lärm des Alltags oft verloren geht.
Wirkung im Raum
Dieses Werk entfaltet seine Wirkung
nicht über den schnellen Blick.
Es braucht keinen Fokus –
sondern Präsenz.
Gerade in Räumen,
in denen Menschen
sich in Übergangsphasen befinden,
kann ein solches Bild
eine besondere Qualität einbringen.
Nicht als Erklärung.
Nicht als Lösung.
Sondern als stilles Gegenüber.
Die aufgerichtete,
zugleich nach innen gerichtete Haltung der Frau
eröffnet einen Raum
jenseits von Funktion und Bewertung.
Einen Raum,
in dem nichts geleistet werden muss.
Die Form unter ihr
– körperlich, ursprünglich, sich öffnend –
berührt eine Ebene,
die oft unausgesprochen bleibt.
Gerade in medizinischen oder therapeutischen Kontexten,
in denen Themen wie Wandel,
Identität oder körperliche Veränderung präsent sind,
kann diese Bildsprache eine leise,
aber tiefgehende Resonanz erzeugen.
Nicht erklärend –
sondern erinnernd.
An etwas,
das im Menschen bereits angelegt ist:
die Fähigkeit,
sich selbst
inmitten von Veränderung
neu zu begegnen.
Für Räume,
die Menschen begleiten
In Praxen, Kliniken oder beratenden Kontexten
stehen oft Funktionalität
und Effizienz im Vordergrund.
Und gleichzeitig
entstehen genau dort Momente,
in denen Menschen
mit sich selbst konfrontiert sind.
Mit Fragen.
Mit Unsicherheit.
Mit Wandlung.
Ein Werk
wie dieses
kann in solchen Räumen
mehr sein als Gestaltung.
Es wirkt nicht über Erklärung,
sondern über Präsenz.
Es schafft einen stillen Bezugspunkt –
für Patientinnen, Klientinnen
und auch für die Menschen,
die sie begleiten.
Ein Gegenüber, das nichts fordert,
aber etwas öffnet.
Kontext & Entstehungsraum
Dieses Werk ist nicht aus einer Idee heraus entstanden.
Es hat sich entwickelt.
Am Anfang stand keine klare Vorstellung,
kein fertiges Bild.
Sondern eine Erfahrung.
Ich selbst war Teilnehmerin eines Workshops
zur „Die 2. Pubertät“ von
FRAUENLEBEN.
Ein Raum,
in dem weibliche Wandlungsprozesse
nicht nur erklärt,
sondern bewusst begleitet werden.
Etwas daran hat nachgewirkt.
Nicht sofort sichtbar –
aber spürbar.
Erst viel später entstand der Impuls,
eine große Blüte zu malen.
Ohne zu wissen,
wohin sie führen würde.
Über Wochen und Monate
entwickelte sich daraus dieses Werk.
Schicht für Schicht.
Nicht geplant –
sondern wachsend.
Als das Bild fertig war,
lag darin etwas,
das ich selbst nicht vorausgesehen hatte.
Eine Form von Klarheit,
die sich erst im Prozess gezeigt hat.
In der Folge
wurde das Werk
Teil weiterer Workshops von
FRAUENLEBEN.
Nicht als zentrales Element,
sondern als stille Präsenz im Raum.
Es hat Atmosphäre getragen,
ohne sich in den Vordergrund zu stellen.
In einem dieser Räume
wurde ein von mir geschriebenes Lied
leise zum Beginn des Workshops vorgespielt..
„Kennst du deinen Weg,
oder treibst du nur dahin?“
Noch bevor gesprochen wurde,
war etwas spürbar.
Ein Innehalten.
Ein Wiedererkennen.
Bei einigen Teilnehmerinnen
zeigten sich Tränen.
Nicht als Reaktion auf etwas Äußeres –
sondern als Berührung von innen.
Vielleicht beschreibt genau das den Raum,
aus dem dieses Werk entstanden ist.
Und in dem es wirkt.
Wenn dieses Werk
Sie anspricht
Manchmal entsteht beim Betrachten eines Bildes
das Gefühl,
dass es an einem bestimmten Ort wirken möchte.
Wenn „Verborgene Kraft: Die Blüte der Wechseljahre“
in Ihnen eine Resonanz auslöst,
lade ich Sie zu einem persönlichen Austausch ein.
Gemeinsam schauen wir,
ob und wie dieses Werk in Ihrem Raum
zur Entfaltung kommen kann –
sei es in einer Praxis,
einem therapeutischen Umfeld,
einem Arbeitsraum
oder im privaten Kontext.
Dabei geht es nicht darum, etwas festzulegen.
Sondern wahrzunehmen,
was sich im Kontakt mit dem Bild zeigt.
Welche Stimmung entsteht.
Welche Qualität spürbar wird.
Und ob sich daraus eine stimmige Verbindung
zu Ihrem Raum entwickelt.
kontakt@tinyartoasis.de
Erstveröffentlichung als Mini-Ausstellung
im Workshop „Die 2. Pubertät“
am 16. November 2024 von FRAUENLEBEN
Workshop-Vorbereitung
„Die 2. Pubertät“
vom 15. November 2024
Interview mit Judith Pieroth-Neef
Ärztin
ganzheitliche Medizin | systemische Beratung
Schulmedizin | Homöopathie
Naturheilverfahren
Ernährung & Darmgesundheit |
chronische Erkrankungen & psychosomatische Beschwerden |
Frauengesundheit
Interview wird demnächst freigeschaltet
Interview mit Marion Bredl
Heilpraktikerin und zertifizierte NFP-Beraterin
Kinderwunsch | Zykluswissen | Gesundheit
NFP-Beratung | Menopause | Hormonbalance
Interview wird demnächst freigeschaltet








