Wenn Wissenschaft im Dialog lebendig wird

 

 

Gedankenperle

Thema: Wenn Wissenschaft im Dialog lebendig wird“

Kontext:

Der Ausgangsimpuls zu dieser Reflexion entstand in einer Diskussion auf LinkedIn.

Der Mediziner, Lebenswissenschaftler und Wissenschaftskommunikator Dr. Stephan Barth stellte dort die Frage,
ob Wissenschaft auch an Grenzen stößt – und erinnerte daran,
dass Erkenntnisse immer auch von den jeweils verfügbaren Methoden und Technologien geprägt sind.

Im Verlauf dieser Diskussion schrieb ich folgenden Kommentar:

Ich unterstütze diesen Beitrag voll und ganz.

Mit Homöopathie habe ich persönlich – ergänzend zur klassischen Schulmedizin –
wirksame Erfahrungen bei komplexen Krankheitssymptomen gemacht.
Gleichzeitig bleibe ich offen und neugierig für neue wissenschaftliche Erkenntnisse.

20 Jahre durfte ich wissenschaftliche Führungskräfte in der Max-Planck-Gesellschaft personalrechtlich begleiten
und dabei ein tiefes Verständnis für die Vielfalt und Bandbreite wissenschaftlicher Disziplinen gewinnen.

Besonders erfüllend war für mich, interdisziplinär zu denken und zu arbeiten – denn:

„Wissenschaft entfaltet ihre Lebendigkeit dort,
wo sie den Dialog zwischen unterschiedlichen Perspektiven zulässt.“

Im Gesundheitswesen wünsche ich mir,
dass Egos stärker zurücktreten,
mehr Raum für Zuhören, Fühlen und Mitfühlen entsteht,
lösungsorientiertes interdisziplinäres Arbeiten gestärkt wird und eine Kultur des Ermöglichens wachsen darf.

Das ist meine persönliche Haltung, die ich seit Jahrzehnten selbst lebe –
und ich hoffe, dass sie inspirierend wirkt und ausstrahlt.

Resonanz aus dem Dialog:

Der Initiator der Diskussion, Dr. Stephan Barth, griff diesen Gedanken anschließend auf und schrieb:

„Genau auf den Punkt gebracht:
Wissenschaft entfaltet ihre Lebendigkeit dort,
wo sie den Dialog zwischen unterschiedlichen Perspektiven zulässt.

Denn Dogmen sind der Feind der Wissenschaft.
Danke für die Inspiration,
Marlis Peschke.“


Dieser Austausch entstand im Rahmen einer öffentlichen Diskussion auf LinkedIn
und wurde dort von rund 1.500 Leser:innen gelesen.

Begegnung im weiteren Verlauf:

Im Anschluss an diesen Austausch begegnete ich Dr. Stephan Barth am
18.11.2025 auch persönlich bei der Gesundheitskonferenz Preventure in München.

In diesem Rahmen durfte ich ihm kurz mein
Charity-Kunstprojekt Phantásien: Das Versprechen einer heilen Welt vorstellen,
dass er sehr gerne im Netzwerk Gesundheitsheldinnen,
dessen Gründer er gemeinsam mit Claudia Di Chio ist, geteilt hat und unterstützt.